Open Source wird oft gleichgesetzt mit „kostet nichts“. In Wahrheit kostet es u.a. die Freizeit anderer Leute. Daneben gibt es auch versteckte Kosten bei der Verwendung, wie zum Beispiel die Einarbeitung und die Pflege in der eigenen Software. Da die Anzahl der Maintainer und Zeit im Allgemeinen begrenzt sind und Open Source einen kritischen Teil praktisch in jeder Software ausmacht, sollte dieser Zustand die Alarmglocken bei uns schrillen lassen.
In diesem Vortrag betrachten wir, was Open Source ist und wie Open Source in der Allgemeinheit wahrgenommen wird. Es gibt verschiedene Ansätze, die Arbeit an Open-Source-Projekten dauerhaft auf ein tragfähiges Fundament zu stellen. Wir stellen dazu verschiedene Finanzierungsmodelle mit ihren Vor- und Nachteilen vor, beschreiben, wie für uns eine ideale Welt aussehen kann, und wie für uns die ersten Schritte dorthin aussehen.